N.A.R.M - Das neuroaffektive Beziehungsmodell
Was ist das?
Viele Menschen kennen Schwierigkeiten wie: „Ich kann anderen nur schwer vertrauen“, „Ich fühle mich schnell abgelehnt“, „Ich passe mich zu sehr an“ oder „Ich ziehe mich zurück, obwohl ich mir Nähe wünsche.“ Solche Muster entstehen oft nicht bewusst. Sie können sich im Laufe des Lebens entwickeln, wenn wichtige Bedürfnisse nach Sicherheit, Nähe, Zugehörigkeit, Selbstbestimmung oder Anerkennung nicht ausreichend erfüllt wurden.
NARM geht davon aus, dass wir diese Muster nicht als „Fehler“ betrachten müssen. Sie waren häufig einmal sinnvolle Wege, mit schwierigen Erfahrungen oder Beziehungen umzugehen. Im späteren Leben können sie jedoch dazu führen, dass wir immer wieder in ähnliche Schwierigkeiten geraten – zum Beispiel in Partnerschaften, Freundschaften, der Familie oder im beruflichen Umfeld.
NARM ist dabei kein festes Programm, sondern ein therapeutischer Rahmen, der individuell angepasst wird. Ziel ist nicht, „perfekt“ mit anderen umgehen zu können, sondern mehr Freiheit zu gewinnen: authentischer sein zu können, Nähe und Abgrenzung bewusster zu gestalten und Beziehungen auf eine neue Weise zu erleben.